Launen des Olymp

Der Mythos von Athena, Marsyas und Apoll

22. Mai bis 21. September 2008

Die Marmorstatue der Athena aus der Hand des Bildhauers Myron gehört zu den bedeutendsten Meisterwerken der antiken Kunst und ist eines der bekanntesten Werke der Antikensammlung des Liebieghauses. Die bereits in der Antike weltberühmte Statue der Göttin stand ursprünglich mit dem Silen Marsyas als Gruppe zusammen auf der Athener Akropolis.

Ausgehend von der myronischen Statuengruppe schilderte die Ausstellung „Launen des Olymp“ den Mythos von Athena, Apollon und Marsyas. Originale Skulpturen, Vasen und Bilder der Kleinkunst führten das Schicksal des talentierten Silens Marsyas vor Augen, der zum blutigen Opfer des Neides und der Grausamkeit des strahlenden griechischen Gottes Apollon wird.

Athena - zunächst stolz über ihre Erfindung - entdeckt im Spiegel, dass das Flötenspiel ihre Schönheit entstellt. Marsyas, der das von der Göttin fortgeworfene Instrument entdeckt, wird zum meisterhaften Interpreten und erzürnt damit die Götter. Apollon fordert ihn zum Wettstreit heraus und lässt den Unterlegenen bei lebendigem Leibe häuten.

Kurator Prof. Dr. Vinzenz Brinkmann (Liebieghaus Skulpturensammlung)

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