Alfred Wolters
Direktor des Liebieghauses 1928–1949

Die Liebieghaus Skulpturensammlung untersucht seit Frühjahr 2015 die Herkunft aller seit 1933 erworbenen Kunstwerke. In der Ausstellung „Eindeutig bis zweifelhaft. Skulpturen und ihre Geschichten (Erworben 1933–1945)“ wird ein Teil der Ergebnisse vorgestellt. Bei einer Podiumsdiskussion steht Alfred Wolters im Fokus, der das Museum von 1928 bis 1949 leitete. Verschiedene Aspekte seines ambivalenten Handelns werden bei Impulsvorträgen und Lesungen beleuchtet und diskutiert.

Teilnehmer der Podiumsdiskussion

  • Dr. Meike Hoffmann Kunsthistorikerin und Provenienzforscherin, Berlin; Forschungsstelle „Entartete Kunst“, FU Berlin
  • Dr. Maria Obenaus Kunsthistorikerin, Berlin; Dissertation: Für die Nation gesichert? Das „Verzeichnis der national wertvollen Kunstwerke“: Entstehung, Etablierung und Instrumentalisierung 1919–1945 (2016)
  • Dr. Sebastian Farnung Historiker, Frankfurt a. M.; Dissertation: Kulturpolitik im Dritten Reich am Beispiel Frankfurter Museen (2016)
  • Dr. Iris Schmeisser Leiterin Provenienzforschung Städel Museum und Liebieghaus Skulpturensammlung
  • Dr. Eva Mongi-Vollmer Kuratorin der Ausstellung „Eindeutig bis zweifelhaft“, Moderation
Termin
Do, 29. Juni 2017, 19 Uhr
Kosten
kostenfrei
Anmeldung
nicht erforderlich
Veranstaltungsort
Metzler-Saal, Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main

Nächster Termin dieser Veranstaltung

Alfred Wolters

Direktor des Liebieghauses 1928–1949

Podiumsdiskussion anlässlich der Ausstellung „Eindeutig bis zweifelhaft. Skulpturen und ihre Geschichten“.

Kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich

Verwandte Angebote