Nach der Ausbildung bei seinem Vater, dem 1720 aus Böhmen eingewanderten Bildschnitzer Wenzel Jorhan (um 1695–1752), führten Jorhans Wanderjahre ihn nach Riedlingen, wo er mit Johann Joseph Christian zusammenarbeitete, und nach München, wo ihn…
Schenck erlernte seinen Beruf bei seinem Vater Hans Christoph und seinem Onkel Hans, ehe er sich auf seiner Wanderschaft nach Mindelheim und München wandte. Um 1660 kehrte er nach Konstanz zurück und übernahm wenig später die väterliche Werkstatt.…
Adam Ferdinand Tietz , der seinen Namen von Dietz in Tietz änderte, erlernte dasBildhauerhandwerk in der Werkstatt seines Vaters, des Bildhauers Johann Adam Dietz. Danach war er zunächst beim Prager Bildhauer Matthias Bernhard Braun, später bei…
Nach der ersten Ausbildung bei seinem Vater trat Günther 1743 achtzehnjährig als Lehrling in die Werkstatt des Münchner Hofbildhauers Johann Baptist Straub ein. Er blieb dort bis 1750. 1751/52 arbeitete er kurze Zeit in Mannheim für den…
Über Herkunft und Ausbildung des niederländischen Bildhauers ist nichts bekannt. Gerhard ist im Jahr 1581 in Florenz bezeugt, wo er vermutlich bereits länger gearbeitet hatte. Anschließend beschäftigten ihn die Fugger mit mehreren Aufträgen in…
Keines der Werke, die für Hans von Worms alias Hans Bilger urkundlich überliefert sind, ist erhalten. Seit Mitte der 1470er Jahre schuf er mehrere Altarretabel für die Weißfrauenkirche und die Bernhardskapelle in Frankfurt am Main, die Abteikirche…
Über Hans Multschers Ausbildung wissen wir nichts. Im Jahr 1427 aber, als der Rat der Stadt Ulm ihm das Bürgerrecht gewährt, erweist er sich als ein an den aktuellsten Strömungen französisch-niederländischer Bildhauerkunst geschulter Virtuose, der…
Der Sohn eines herzoglichen Stallknechts erhielt in seiner Heimatstadt Stuttgart seine erste Ausbildung zum Bildhauer. 1776 verpflichtete sich Dannecker auf Lebenszeit dem Dienst des Herzogs von Württemberg. Nach seiner Ernennung zum Hofbildhauer…
Seine prägende künstlerische Ausbildung erhielt Egell 1712–1717 in Dresden bei Balthasar Permoser. Nach seiner Rückkehr nach Mannheim wurde Egell dort 1721 zum Hofbildhauer ernannt. Er war maßgeblich am Ausbau der kurfürstlichen Residenz und an…
Ohmacht ging zunächst in Freiburg vielleicht bei Christian Wenzinger, später in Frankenthal beim kurmainzischen Hofbildhauer Johann Peter Melchior in die Lehre. 1780 machte er sich selbstständig. 1789/90 studierte er in Rom die Antike und…
Der Bildhauersohn erfuhr seine erste Ausbildung ab 1603 bei seinem Bruder Michael Kern d. J., ehe er von 1609 bis 1614 seine Wanderjahre in Italien (Rom, Neapel, Florenz, Venedig, Padua, Mantua) verbrachte. Kern gründete 1614 in Forchtenberg einen…
Mit der Gruppe »Meleager und Atalante« bezog sich Ferdinand Tietz auf einen antiken Mythos, der von einem Eber erzählt, der das Land des Königs Oineus verwüstet. Berühmte Helden und Jäger, darunter auch die Jägerin Atalante, begleiten den…
Michel Erhart, der in der kunsthistorischen Forschung bis in die 1930er Jahre ganz im Schatten seines Sohnes Gregor stand, zählt heute zu den bedeutendsten Bildhauern der Spätgotik nördlich der Alpen. Ihm kann inzwischen ein stattliches Œuvre…
Tilman Riemenschneider ist sicherlich der populärste deutsche Bildhauer des Mittelalters und einer der bekanntesten deutschen Künstler überhaupt. Er gilt gemeinhin geradezu als Synonym für die deutsche Bildhauerkunst der Spätgotik. Wo er zum…

















