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Buddhistische Votivstele, China, Wei-Dynastie, 535-557 n.Chr.


Schlagwörter

Furchtlosigkeit   Meditation   Ruhe   China   Sandstein   Buddha   Nimbus   sanft   Mandorla   Flammenzungen

Unbekannt

Buddhistische Votivstele

China, Wei-Dynastie, 535–557 n. Chr.

Sandstein
Inv. Nr. 886

72 cm

In der Wei-Dynastie (386–556 n. Chr.) und der Tang-Dynastie (618–907) erlebt die chinesische Skulptur ihre beiden Höhepunkte. Die im Norden dominierenden Turkvölker haben in der frühen Periode der Wei die indisch-buddhistische Kunst nach China vermittelt.

Eine kostbare Votivstele zeigt Buddha im Mönchsgewand. Die Meditationshaltung wird durch den Sitz und die Stellung der geöffneten Hände charakterisiert. Der rechte Fuß ist nicht vom Gewand verdeckt und weist mit der Sohle nach oben. Die erhobene Hand führt die Geste der Furchtlosigkeit und Schutzgewährung, die zur Erde Gewandte die Segensspende aus. Das sinnliche und zarte Gesicht des göttlichen Philosophen wird durch einen kreisrunden Nimbus (Heiligenschein) gerahmt, der mit einem Blatt- und Rankenkranz verziert ist. Ähnlichen Schmuck besitzt der Schirm (Mandorla) im Rücken des Buddha, der am Rand in Flammenzungen übergeht.

Zwei kleine Darstellungen von Buddhajüngern (Bodishattvas) rahmen die sitzende Gestalt. Während die linke in Anbetungshaltung die Hände vor der Brust zusammennimmt, hält die rechte eine Ambrosiaflasche hoch.

12345  Bewertung: (5.00)

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