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Statue des Göttin Sachmet, Ägypten, um 1375 v.Chr.


Schlagwörter

Sachmet   Göttin   Löwe   Granit   Ägypten   Gottheit   Standbild   Atmosphäre

Unbekannt

Statue der Göttin Sachmet

Ägypten, Neues Reich, 18. Dynastie, um 1375 v. Chr.

Granit
Inv. Nr. Erworben 1919 als Schenkung von Eduard Rüppell

112 cm

Drei Kilometer nördlich von Theben, am Ufer des Nil, liegt Karnak, die größte Tempelanlage Ägyptens. In ihrem Zentrum befindet sich der gigantische heilige Bezirk des großen Gottes Amun-Re. Über eine von Sphingen flankierte Allee erreicht man von dort den Tempel der machtvollen Göttermutter Mut, der vom heiligen See eingefasst war. Mehr als 700 (tatsächlich tauchen weiterhin weitere Exemplare auf) Statuen der löwenköpfigen Sachmet waren hier aufgestellt. Zahlreiche stehen noch im Grabungsareal, andere finden sich in den Museen der Welt, so auch in Frankfurt.

Die Göttin Sachmet, versinnbildlicht durch das grimmige Löwengesicht, ist eine bedrohliche Macht des ägyptischen Mythos. Sie bringt Unheil und trägt Krankheiten zu den Menschen. Da sie diese aber wieder von ihnen nehmen kann, verehren die Gläubigen auch ihre schützenden Kräfte. Mit großem künstlerischem Geschick sind Löwengesicht, der schlanke Frauenkörper und die göttliche Symbole ineinander gefügt. Die strahlenförmigen Zotteln der Löwenmähne legen sich über die waagrechten Strähnen der vollen Schulterlocken.

12345  Bewertung: (4.00)

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