Im 15. und 16. Jahrhundert ließen sich die Künstler der Renaissance vornehmlich von antiker Formensprache inspirieren und strebten gleichzeitig nach einer möglichst wirklichkeitstreuen Wiedergabe der Natur. Beispielhaft dafür ist die kleine Bronzestatue des Apoll vom Belvedere des Bildhauers Antico. Im späten 16. Jahrhundert setzen sich manieristische Werke wie Giambolognas Kruzifix oder Barthélemy Prieurs Negervenus von den ausgewogenen Kompositionen der Hochrenaissance ab. Spannungsgeladene Kompositionen und gezierte Motive machen die Dramatik des Manierismus aus.
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