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Lukas Faydherbe, Entwurf zur Grabfigur des Erzbischofs Andreas Cruesen, Mecheln, 1659


Lukas Faydherbe

Entwurf zur Grabfigur des Erzbischofs Andreas Cruesen

Mecheln, 1659


Inv. Nr. 2788

Das Grabmal des Erzbischofs Andreas Cruesen in der Mechelner Kathedrale Saint-Rombout ist innerhalb des Œuvres von Lucas Faydherbes ein Werk, das rasch als vorbildhaft galt. Der Bischof kniet vor dem auferstandenen Christus. Hinter ihm steht als Sinnbild der Zeit die geflügelte Gestalt des Chronos.

Der Bildhauer verbrachte mehrere Jahre in Antwerpen bei dem Maler Peter Paul Rubens (1577–1640). Faydherbe überführte Rubens’ Malerei in Bildhauerei. Der Entwurf der Grabfigur verbindet Bewegtheit und Körperlichkeit sowie einen klaren Figurenumriss mit weich geformten Faltenkompositionen. Dank des Einflusses von Rubens fällt bei Faydherbes Werken sowohl ihr plastischer wie zugleich malerischer Charakter auf.

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