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Die barocke Kunst – Matthias Steinls Maria Immaculata, Andrea Brustolons Kampf Jacobs mit dem Engel oder Franz Stadlers Altarmodell – gestaltet die katholische Propaganda und die Selbstdarstellung der Herrscher als emotionales Erlebnis, als großes Theater. Das Rokoko als Kunst der Aufklärung lehnte diese Verherrlichungen ab. Es bevorzugte Pastellfarben, zarte oder skurrile Figuren sowie verhaltene oder grotesk übertriebene Gestik und Mimik. Es ironisierte und kritisierte die barocke Kunst, wollte überzeugen statt überwältigen. Zu den bedeutendsten Bildhauern des Rokoko gehören Ignaz Günther und Johann Paul Egell von denen wichtige Werke im Liebieghaus zu sehen sind.

Maria Immaculata

Matthias Steinl, Maria Immaculata, Wien, 1688

Meleager und Atalante

Ferdinand Tietz, Meleager und Atalante, Schloss Seehof bei Bamberg, um 1750

Modell eines Mariae-Himmelfahrt-Altars

Franz Stadler, Modell eines Mariä-Himmelfahrt-Altars, Pfarrkirchen, 1735

Opfer Abrahams

Andrea Brustolon, Opfer Abrahams, Venedig, zwischen 1700 und 1710

Taufe Christi

Taufe Christi, Süddeutschland (Augsburg), um 1610
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