Im 15. und 16. Jahrhundert ließen sich die Künstler der Renaissance vornehmlich von antiker Formensprache inspirieren und strebten gleichzeitig nach einer möglichst wirklichkeitstreuen Wiedergabe der Natur. Beispielhaft dafür ist die kleine Bronzestatue des Apoll vom Belvedere des Bildhauers Antico. Im späten 16. Jahrhundert setzen sich manieristische Werke wie Giambolognas Kruzifix oder Barthélemy Prieurs Negervenus von den ausgewogenen Kompositionen der Hochrenaissance ab. Spannungsgeladene Kompositionen und gezierte Motive machen die Dramatik des Manierismus aus.

Altar der Himmelfahrt Mariae

Andrea della Robbia, Altar der Himmelfahrt Mariä ("Madonna della Cintola"), Florenz, um 1500

Apoll vom Belvedere

Pier Jacopo Alari Bonacolsi gen. Antico, Apoll vom Belvedere, Mantua, 1497/98

Kruzifix

Giambologna, Kruzifix, Florenz, vor 1588

Mutter mit Kind

Antonio Rossellino, Muttergottes mit Kind, Florenz, zwischen 1475 und 1500

Negervenus

Barthélemy Prieur, Negervenus, Paris, um 1600

Reiterstatuette von Erzherzog Maximilian III.

Hubert Gerhard, Reiterstatuette von Erzherzog Maximilian III., Innsbruck, zwischen 1599 und 1602

Tücher haltender Putto

Willem Danielsz van Tetrode, Zwei Tücher haltende Putten, Delft oder Köln, zwischen 1567 und 1575

Tücher haltender Putto

Willem Danielsz van Tetrode, Zwei Tücher haltende Putten, Delft oder Köln, zwischen 1567 und 1575
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