White Wedding

Die Elfenbein-Sammlung
Reiner Winkler
jetzt im Liebieghaus.

Für immer.

Über die Ausstellung

Online-Ticket sichern

Die Liebieghaus Skulpturensammlung erhält grandiosen Zuwachs: Die Ernst von Siemens Kunststiftung, der Städelsche Museums-Verein und das Städel Museum haben, mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder und der Hessischen Kulturstiftung, eine Sammlung von über 200 kostbaren Elfenbeinskulpturen aus dem Besitz von Reiner Winkler für die Liebieghaus Skulpturensammlung erworben. Mit dieser Erwerbung, die durch die großzügige Schenkung des überwiegenden Teils der Sammlung durch Reiner Winkler überhaupt ermöglicht wurde, gelingt dem Liebieghaus die bedeutendste Erweiterung der eigenen Bestände in der Geschichte des Museums.

In der Ausstellung „White Wedding. Die Elfenbein-Sammlung Reiner Winkler jetzt im Liebieghaus. Für immer.“ werden rund 190 Kunstwerke gezeigt. Die Elfenbeinarbeiten aus dem Mittelalter sowie dem Barock und Rokoko werden in thematischen Kapiteln präsentiert.

Die Liebieghaus Skulpturensammlung präsentiert mit der Ausstellung nahezu alle Stücke der Sammlung Winkler und verdeutlicht so deren künstlerische Bandbreite. Die Werke der Sammlung treten in einen Dialog mit Objekten aus dem hauseigenen Bestand. Elfenbeinwerke des Liebieghauses werden jenen aus der Sammlung Winkler gegenübergestellt und auch Museumsexponate von denselben Künstlern, jedoch aus unterschiedlichen Materialien, gezeigt. So wird die Geschichte der Kleinplastik in Barock und Rokoko anschaulich nachgezeichnet.

Die Publikation und die Ausstellung wurden unterstützt von Stiftung Reiner Winkler, Ernst von Siemens Kunststiftung und Stadt Frankfurt
Der Ankauf wurde ermöglicht durch Ernst von Siemens Kunststiftung, Städelscher Museums-Verein, Kulturstiftung der Länder und Hessische Kulturstiftung

Objekttexte

Zu ausgewählten Objekten der Ausstellung finden Sie weiterführende Texte in einem PDF-Booklet zum Download:

„sensationelle Erwerbung“

WELTKUNST, Lisa Zeitz, März 2019

Wissenswert

    Meisterwerke der Sammlung Winkler

    Einige Meisterwerke der Sammlung Winkler werden in der Ausstellung besonders hervorgehoben, beispielsweise „Die Furie auf sprengendem Pferd“ (um 1610) des sogenannten Furienmeisters (tätig um 1600–1625) – ein zentrales Werk der Sammlung Reiner Winkler. Zudem sind zu sehen Joachim Hennes „Die drei Parzen“ (um 1670), Francis van Bossuits „Merkur, Argus und Io“ (um 1670/75?), die von einem unbekannten Augsburger Bildhauer geschnitzten Relieftafeln „Minerva führt die Bildhauerei und Malerei den sieben freien Künsten zu“ (2. Hälfte des 17. Jahrhunderts) sowie die „Darstellung von acht Haupttugenden“ (2. Hälfte des 17. Jahrhunderts), ferner Matthias Steinls „Chronos auf der Weltkugel“ (um 1720/25?), die „Allegorie der Verdammnis in der Hölle (Anima Dannata?)“ (1736) von Johann Christoph Ludwig Lücke und der von einem namentlich noch nicht bekannten Elfenbeinkünstler in Süditalien oder Sizilien geschnitzte „Sturz der abtrünnigen Engel“ (1. Drittel des 18. Jahrhunderts).

    Eine überaus bedeutsame Rolle der Elfenbeinkunst kommt etwa Deutschland und Österreich zu, was sich deutlich in der Sammlung Reiner Winkler abzeichnet. Daher erhalten wichtige Künstler wie Leonhard Kern(1588‒1662), Georg Pfründt (1603‒1663), Jacob Dobbermann (1682–1745), die Künstlerfamilie Lücke oder die beiden Schencks in der Ausstellung eigene Kapitel. Eine eigene Sektion vereint mittelalterliche Werke; Heiligendarstellungen sowie Werke, die biblische Inhalte transportieren, fügen sich zu einer Gruppe zusammen. Arbeiten, die sich antiken Themen widmen, und jene, die von bedeutenden Hof- oder Kammerbildhauern geschaffen wurden, werden ebenfalls konzentriert vorgestellt. Zudem werden mit den Niederlanden, Süditalien/Sizilien und Dieppe drei Kunstlandschaften präsentiert.

Galerie

„Keine Kunst, die nur für Kenner taugt. Sondern für alle, die das Staunen nicht verlernt haben.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Michael Hierholzer, 27.3.2019

Katalog

Zur Ausstellung erscheint im Hirmer Verlag ein umfassender, von Maraike Bückling herausgegebener Katalog mit einem Grußwort des Sammlers, einem Vorwort von Philipp Demandt und Beiträgen von Maraike Bückling, Jens Ludwig Burk, Jutta Kappel, Regine Marth, Katharina Müller, Stefan Roller, Antje Scherner und Konrad Schlegel, 344 Seiten, Museumsausgabe 34,90 Euro.
Erhältlich in unserem Online-Shop

Aus dem Programm

Überblicksführungen

SO 16 Uhr
Zusatztermine Mo 10.6. und Do 20.6. jeweils 16.00 Uhr

Die Teilnahme ist im Eintrittspreis enthalten.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Treffpunkt: Foyer im Liebieghaus

Mehr erfahren