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Tonfigur eine Pferdes, China, Tang-Dynastie, 8. Jh.n.Chr.


Schlagwörter

Kraft   China   Pferd   Ton   Tang

Unbekannt

Tonfigur eines Pferdes

China, Tang-Dynastie, 8. Jahrhundert n. Chr.

Ton mit Glasur und Bemalung
Inv. Nr. 631

48 cm

In Zeiten der Tang-Kaiser (618–907 n. Chr.) erlebte der Buddhismus Chinas eine ungeahnte Blüte. Die Klöster wachsen und das künstlerische Schaffen wird intensiviert. Doch kommt es auch zur Unterdrückung des Glaubens und zur Zerstörung der Kunst. Diese Faktoren bestimmen den Wert der heute erhaltenen Skulptur der Tang-Zeit.

Ein stattliches Pferd aus dem 8. Jahrhundert n. Chr., das ursprünglich als Grabfigur diente, ist kraftvoll und lebendig modelliert. Formale Spannung ist durch die zurückgenommenen Vorderläufe erreicht. Hals und Beine bilden so eine nach vorne gerichtete schräge Linie, die gemeinsam mit dem starken Nacken die Vitalität des Pferdes hervorhebt.

Gemeinsam mit zahlreichen weiteren Figuren war das Pferd dem Toten als Schutz und Begleitung beigegeben worden. Es ist aus Ton geformt und mit gelber Glasur überzogen, der fein ausgearbeitete Sattel war nach dem Brand mit roter Farbe gefasst worden.

Der Besitz eines Pferdes war in der Zeit der Tang-Dynastie Ausweis einer besonderen Stellung. Das geschätzte »Fergana«-Pferd, das sich durch einen gedrungenen Körper, kräftigen Hals und schmalen Kopf auszeichnet, wurde aus dem Westen nach China eingeführt.

12345  Bewertung: (4.00)

Jacob sagte:
Dieses Pferd stellt auf wundersame Weise die Beziehung der Asiaten zur Tierwelt dar, äußerst liebevoll!
Geschrieben um: 20.05.2008 09:39
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