Eigens für die Frankfurter Präsentation
wurde der sogenannte "Perserreiter"
der Athener Akropolis rekonstruiert.
8. Oktober 2008 bis 15. Februar 2009
Die antike Marmorskulptur war nicht weiß, sondern bunt. Davon berichten antike Schriftquellen in überwältigender Fülle. Die unumstößliche Tatsache einer farbigen antiken Skulptur ist in der italienischen Renaissance verdrängt und im 19. Jahrhundert wieder aufgegriffen worden, ehe sie im 20. Jahrhundert zugunsten einer auf Klarheit ausgerichteten Ästhetik erneut in den Hintergrund geriet. Bis heute haben sich an antiken Skulpturen zahlreiche Spuren des ursprünglichen Farbenkleides erhalten. Sie beweisen, dass die griechischen und römischen Statuen Gewänder trugen, die mit aufwändigen Ornamenten und kostbaren Farben verziert waren.
Seit 25 Jahren werden von einem internationalen Forscherteam unter der Leitung von Vinzenz Brinkmann, dem Leiter der Antikensammlung des Liebieghauses, Untersuchungen durchgeführt, die eine Vielzahl von neuen Erkenntnissen gebracht haben. Die aus diesen Forschungsarbeiten hervorgegangene Ausstellung "Bunte Götter" verbindet originale antike Skulpturen mit spektakulären Rekonstruktionen, anhand deren die "bunte Antike" erneut auflebt. Die Präsentation im Liebieghaus wird eine Reihe von neuen Objekten präsentieren und somit den neuesten Stand der Forschung spiegeln.
Kurator
Prof. Dr. Vinzenz Brinkmann
Katalog zur Ausstellung
Hg: Vinzenz Brinkmann, 255 Seiten, kartoniert, 34,90 Euro, leider vergriffen
Begleitheft
Bunte Götter. Die Farbigkeit antiker Skulpturen. Eine Einführung ab 12 Jahren, 5,00 Euro, leider vergriffen
Gefördert durch
Bank of America
Škoda Auto Deutschland GmbH
Mit zusätzlicher Unterstützung von Medienpartner
Alphaform AG Frankfurter Allgemeine Zeitung
Caparol hr2 kultur
Fazit-Stiftung Saatchi&Saatchi
Karstadt Frankfurt VGF
Eigens für die Frankfurter Präsentation
wurde der sogenannte "Perserreiter"
der Athener Akropolis rekonstruiert.