Franz Stadler (? - 1773)

Modell eines Mariae-Himmelfahrt-Altars

Franz Stadler, Modell eines Mariä-Himmelfahrt-Altars, Pfarrkirchen, 1735
Franz Stadler, Modell eines Mariä-Himmelfahrt-Altars, Pfarrkirchen, 1735

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Franz Stadler

? - 1773

Zahlreiche Kirchen im Mühlviertel, im Innviertel und in Niederbayern wurden von Stadler und seiner Werkstatt ausgestattet. Den frühesten überlieferten Auftrag erlangte er 1731. Ihm schlossen sich, bis 1766, in rascher Folge weitere Aufträge für Hochaltäre, Kanzeln oder auch Taufbecken an. Obwohl ein sich über 30 Jahre erstreckendes, umfangreiches Œuvre Stadlers in Oberösterreich und Niederbayern überliefert ist, weiß die Forschung kaum etwas über den Meister und seinen Werdegang. In einem Brief nannte sich Stadler ”Bürgers Bildthauer zu Neufeldten”; er gehörte somit dem Rat Neufeldens an. Er ließ 1771 den Kirchturm der dortigen Pfarrkirche auf eigene Kosten ausbauen und besaß in seinem Heimatort ein dreiachsiges Haus mit geschwungenem Giebel – alles Anzeichen eines nicht unerheblichen Wohlstandes, den ihm seine Arbeit bescherte. Nach seinem Tod im Jahr 1773 heiratete seine Witwe den ehemaligen Mitarbeiter ihres Mannes, Antony Andres aus Hall in Tirol.

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Österreich

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